Das E-Werk Satrup, Heinrich N. Clausen GmbH & Co.KG

Heinrich N. Clausen Die Heinrich N. Clausen GmbH & Co. KG ist ein innovatives, modernes Unternehmen. Neben dem Betrieb der Mühle ist das Familienunternehmen als Stromnetzbetreiber und Stromlieferant des Ortes Satrup als zuverlässiger und kompetenter Partner bekannt.


Historische Ansicht Der Grundstein für die Versorgung des Ortes Satrup mit Strom wurde bereits 1894 mit dem Kauf der Mühle durch Heinrich N. Clausen als Gründer der gleichnamigen Mühle gelegt.


Historische Ansicht Lokomobile Eine vom Wind unabhängige Antriebskraft war mit dem Einbau einer Lokomobile gegeben. Der spätere Einbau einer größeren Dampfmaschine ermöglichte die Stromerzeugung, die dann später mit Dieselmotoren erfolgte. Zu damaliger Zeit wurde ein Gleichstrombetrieb mit 220/440 V mit entsprechenden Batterien erzeugt und vertrieben.

Die Stromversorgung Satrups wurde endgültig 1904 mit dem Bau eines Elektrizitätswerkes eingeleitet, 1905 wurde dann der erste Konzessionsvertrag mit der Gemeinde Satrup geschlossen.

Zuerst beschränkte sich das Freileitungsnetz auf das Dorf und die Gemeinde Satrup, wurde dann aber im Laufe der Jahre auf die Dörfer Esmark, Rehberg und Obdrup ausgedehnt.


In Satrup selbst machte der Ortsteil Ausackerbrück eine Ausnahme, da er sich zu Anfang nicht zu einer Gleichstromversorgung entschließen konnte und damit erst 1938 eine Drehstromversorgung erhielt.

Bedingt durch die Entfernungen und die Länge des Leitungsnetzes wie auch durch den ständig steigenden Strombedarf wurde der Spannungsabfall zu groß und die Stromversorgung in Außenbereichen im Gleichstrombetrieb war damit nicht mehr ausreichend gegeben. Die Gemeinden Obdrup, Esmark, Rehberg und außen liegende Bezirke wurden daher abgegeben und werden seither von der EON (damals die Schleswag) mit Strom versorgt.

Historische Ansicht Nachkriegszeit In der Nachkriegszeit wurde die Stromversorgung im Versorgungsbereich – nicht zuletzt durch den Ausbau und die Verwendung der Kupferleitungen für Kriegszwecke – unzureichend, so dass eine Umstellung auf Drehstrom wie auch der Ausbau der Versorgungsnetzes erforderlich wurde. Beide Maßnahmen wurden 1950 durchgeführt. In diesem Zuge wurde das Freileitungsnetz verkabelt und im Westen des Dorfes eine Umspannstation eingerichtet, die mit einem 15.000 Volt-Kabel gespeist wurde.


Die Entwicklung des Dorfes, insbesondere die damit verbundenen Erdarbeiten u.a. für die Wasserversorgung und Kanalisation, verursachten erhebliche Schäden am Kabelnetz. Zudem wurde von Seiten der damaligen Schleswag das Mittelspannungsnetz auf 20 kV umgestellt. Diese technische Umstellung wie auch die Zunahme des Stromverbrauchs waren Anlass, ein 20 kV-Mittelspannungsnetz als Ring um den Ort zu legen. In diesen Ring wurden zusätzlich verschiedene Trafo-Stationen eingebunden, die jeweils im Inselbetrieb einen Teil der Ortschaft mit Strom versorgen. Durch die Ringschaltung besteht die Möglichkeit, jede Trafo-Station wahlweise von zwei Seiten zu versorgen und auch niederspannungsseitig die einzelnen Trafo-Stationen durch die benachbarten Stationen zu ersetzen.

Zurzeit besteht das Stromversorgungsnetz des E-Werk Satrup aus 17 Trafo-Stationen im 20 kV Mittelspannungsnetz und dem entsprechenden Niederspannungsnetz in Kabelführung bei einem Stromverbrauch von jährlich rd. 10 Millionen Kilowattstunden.